Gegen die Selbst-Etikettierung

Ein Gastbeitrag für den Blog von Queergeist

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Weit verbreitet ist die Auffassung, dass es Schwule, Lesben und Heteros „gibt“, und dass man im Laufe des Lebens „herausbekommen“ kann (und sollte!), was man davon „ist“. Weiterlesen

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queer normal machen

Ein Kommentar zu Charlies Blogpost Kartenhaus der Normalität

Es ist interessant, über Normalität nachzudenken. Erster Reflex: „Normal“, also durchschnittlich, wer will denn das schon sein – ich jedenfalls nicht, ich bin besser, nämlich überdurchschnittlich! Zweiter Reflex: ich will ganz „normal“ dazugehören, und nicht als Andersartiger eine Sonderrolle spielen müssen. Und damit beginnen die Probleme: mir wird von den Anderen Weiterlesen

Die queere Lichtung im Wald der Hetero-Dominanz

Ein Kommentar zu Charlies Blogpost Heten, Cissys, Stinos – Der Mittelpunkt der Welt

Ich bin kein „queerer Mensch“. Der Vorteil des Queer-Begriffes wäre eben gerade der Verzicht auf die Schubladen-Identitäten wie schwul oder lesbisch. Das Queere, das Schräge ist norm-übertretendes Verhalten, es ist eine über die Norm hinaus gehende Emotionalität, aber es ist keine andersartige Menschensorte. Queerness ist die Option, das Leben Weiterlesen

Sex und Freundschaft

Ein Gastbeitrag für den Blog von Queergeist

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Es ist weit verbreitet, die zwei Sphären Sex und Freundschaft getrennt zu halten. Das Edle einer Freundschaft solle nicht in die unreinen Niederungen des sexuellen Trieblebens herabgezogen werden. An einer Freundschaft schätzen wir Verlässlichkeit, Unterstützung und Beistand, die geistig-gedankliche Inspiration, die offenen Türen, die Beziehungen. Dagegen würden die Wirrungen und die starken emotionalen Irritationen, die das Sexuelle mit sich bringt, das Konstante und Gleichmäßige einer Freundschaft gefährden. Weiterlesen

Lob der Eifersucht – Polyamorie und Bisexualität

Ein Gastbeitrag für den Blog von Queergeist

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Monogame Treue wird in queeren Lebenswelten als Norm häufiger in Frage gestellt als in der heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft. Die Befreiung von beschränkenden sexuellen Normen bedeutete immer auch Offenheit dafür, mehr als einen Partner haben zu können. Unter dem Etikett „Polyamorie“ wird dies nun mehr und mehr auch in der Hetero-Welt zum Thema. Der Beginn einer neuen Liebe ist nicht mehr zwangsläufig das Ende der alten Liebe Weiterlesen