Man sollte anderen keine Arbeit machen ….

…. und wenn doch, wenn ich z.B. um 23 Uhr im Supermarkt einen Regaleinräumer, der sichtlich lieber etwas anderes machen würde als das was er gerade tut, mit einer Frage belästige, dann möchte ich ihm zumindest irgendwie deutlich machen, dass ich die Situation genauso peinlich finde wie er, vielleicht mit einem visitenkartengroßen Flyer mit diesem Inhalt.

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Eine Antwort zu “Man sollte anderen keine Arbeit machen ….

  1. Es gibt keine miesen Jobs, es nur mies bezahlte und es gibt überflüssige.
    Die Losung des Flyer: ARBEIT NEIN DANKE – ist reiches Arschlochdenken: Mein Einkommen soll gefälligst von anderen erarbeitet werden, wozu gäbe es sonst den Eigentum garantierenden Staat? Zu fordern andere haben einem zu Diensten sein, ist das genaue Gegenteil einer solidarischen Haltung – und sowas soll Menschen vom bedingunglosen Grundeinkommen überzeugen? Wie krank ist das denn?
    Wer deklamiert: das Leben ist zu kurz für miese Jobs, der muss sich fragen lassen, auf wessen Kosten er lebt. Ohne Arbeit gebe es überhaupt nichts. Ein Grundeinkommen wächst nicht auf den Bäumen und selbst wenn, müsste es geerntet werden. Auch Roboter müssen immer erst gebaut, eingerichtet und gewartet werden, bevor sie irgend etwas produzieren. Und wer macht den ganzen Rest? Die Untermenschen?
    Jede sinnvolle = nicht überflüssige Arbeit kann Befriedigung verschaffen – und sei es Kloputzen oder Regale einräumen – wenn sie gut genug bezahlt wird und einen zeitlich nicht auffrist, Aber überhaupt nicht arbeiten wollen nur Menschen die psychisch arbeitsunfähig, also krank sind – geistig (körperliche Arbeitsunfähigkeit kann man ja meist sehen erkennen). Ein körperlich und geistig Fitter will ja arbeiten, will ja etwas „gesellschaftlich“ nützliches tun und sei die Gesellschaft die eigene Familie oder der eigene Freudeskreis – wer keines davon hat, ist im strengen Sinn gar kein Gesellschaftsmitglied, aber worum sollte die Gesellschaft solchen Menschen mehr als das Lebensnotwendigste zukommen lassen, wenn diese sich nicht helfen lassen wollen? Bedrüfnisdeckung durch die Gesellschaft, soll ja gerade Schaffenskraft und Schaffensfreude ermöglichen, oder?

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